Man nehme: eine über Jahrtausende gewachsene Kulturlandschaft, kleine verträumte Dörfer mit Geschichte, Weingüter in Laufentfernung. Und in Reih und Glied gepflanzte Rebstöcke, soweit das Auge reicht.
Frühjahr und Herbst sind die ideale Zeit für Wanderungen beziehungsweise Bike-Touren entlang der Südtiroler Weinstraße, in einem der ältesten Weinanbaugebiete weltweit. Kaum zu glauben, aber noch bevor die Römer mit Reben im Gepäck über die Alpen kamen, siedelten in dieser Gegen – vor mehr als 2500 Jahren – die Räter. Dass sie mit Hilfe von Trauben Wein produzierten, beweisen archäologische Funde.


Jenseits des Brenners erleben Reisende auch heute noch eine geologische Vielfalt mit mehr als 150 verschiedenen Gesteinssorten. Charakteristische Böden wie Schiefer, Vulkan- oder Kalkstein prägen die für Südtiroler Weine typischen, ca. 20 unterschiedlichen Rebsorten. Kühle Nächte und sonnige Tage sorgen für eine langsame Reife. Das milde mediterrane Klima begünstigt den Weinanbau und ist dafür verantwortlich, dass der November noch zur besten Reisezeit des Jahres zählt. Wenn das Laub sich in rot- und goldfarbene Kunstwerke verwandelt, wenn es nach Kastanien und Kaminfeuer duftet, wenn die ruhigere Jahreszeit beginnt, die alle Herzen öffnet und alles zu genießen noch ein Stück weit schöner macht. Diese Zeit ist bekannt für Törggelen, Genusswanderungen zu Hofschanken und Wirtshäuser, um erst zum Teil vergorenen Suser mit Knödel, Graukäse und gerösteten Kastanien zu kombinieren.


Wer im Herbst auf der ca. 150 Kilometer langen Südtiroler Weinstraße, zwischen Nals im Norden und Salurn im Süden unterwegs ist, vorbei an 15 verträumten Weindörfern, mit Zwischenstopps in einigen der bekanntesten Weingüter der Region, weiß, was ich meine. Lange bevor ich den besonderen Charme der Weinstraße entdeckte kam ich als Studentin zum Skifahren nach Südtirol. Zu meinen besonderen Erinnerungen zählt Gufidaun, nicht weit von Brixen auf einem Sonnenplateau in 730 Meter Höhe gelegen. Nach Ausflügen zu den schönsten Pisten auf der Plose und der Seiser Alm saßen wir am Abend in gemütlichen Stuben, voller Vorfreude auf Speck und Knödel. Und Rotwein. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um Vernatsch, einen hellroten süffigen Rotwein, dessen Trauben rund 80 Prozent der Rebflächen bedeckten. Und der uns gut schmeckte und gut bekam. Dennoch setzte man damals offensichtlich mehr auf Quantität als auf Qualität. Der Siegeszug kam später.


Inzwischen zählt Südtirol zu den bedeutendsten Weinanbaugebieten Italiens, sammelt ständig Auszeichnungen und Preise für Weiss- und Rotweine Die Rebsorten Gewürztraminer, Weissburgunder, Sauvignon Blanc und Blauburgunder bilden gemeinsam mit den autochthonen Sorten Lagrein und Vernatsch mit seinen Spielarten Kalterersee und St. Magdalener die Grundlage für hochwertige Qualitätsweine. Fassweine sind Geschichte. Seit Mitte der 1980er Jahre wuchs der Qualitätsanspruch. Heute werden 60 Prozent der Anbaufläche mit weißen Rebsorten bestockt. Selbst in den Genossenschaftskellereien fanden kompetente Kellermeister den Anschluss an die neue Zeit.

Am Rande der Weinstraße bezeugen Burgen, Schlösser und historische Adelssitze die bewegte Geschichte der Region. Im historischen Herzen von Dörfern wie Neumarkt, Eppan oder Tramin findet man schöne Beispiele für den sogenannten Überetscher Baustil, ein Mix von einem eher nordisch geprägtem Stil und dem Einfluss oberitalienischer Baumeister. Besonders im 16. und 17. Jahrhundert bereicherte man einfache Landgüter mit Erkern, doppelbogigen Fenstern und Freitreppen. Dörfer, wie aus der Zeit gefallen.

Erst in neuerer Zeit machen Kellereien und Weingüter durch moderne, geradezu bahnbrechende Designelemente auf sich aufmerksam. Das betrifft vor allem die Fassaden, als auch die Architektur der modernen Kellereien, Wein-Bistros und Shops.
Südtirol ist Schlaraffenland. In kaum einer anderen Region gibt es so eine große Vielfalt an Hof- und Buschenschänken, traditionellen Gasthäusern, bis hin zur Sternegastronomie. Häufig als innovatives Zusammenspiel von alpiner Tradition und mediterraner Kochkunst.
SCHÖN WOHNEN


Stroblhof, Eppan
Der Stroblhof – ein Weingut mit Geschichte, ein Gasthaus mit Tradition, ein Hotel in Familienhand, geradezu ideal als zentral gelegene Logieradresse für Weinwanderer und -liebhaber. Und ein absoluter Wohlfühlort für Großstadtmenschen, die – sobald sie das alte Tor des historischen Anwesens passiert haben – alles hinter sich lassen, was sie im Alltag belastet. Auch wenn der Begriff abgenutzt erscheint, man findet hier die heile Welt, von der man immer geträumt hat. Hier gibt es nichts, was das Auge beziehungsweise die Seele stört. Wo man hinschaut, stehen Rebstöcke in Reih und Glied, leuchten bunte Blumenbeete in der Sonne. Man wohnt in gemütlichen Zimmern, frühstückt bei gutem Wetter ohne Zeitdruck auf der Terrasse, verbringt seinen Tag mit Bike- oder Wandertouren in der Schlaraffenlandschaft der malerischen Weinregion und läßt sich am Abend in der Gaststube mit bester regionaler Küche verwöhnen. Wobei viele der frischen Zutaten aus eigenem Anbau sowie Früchte und Blumen aus dem romantischen Bauerngarten stammen.


Auf keinen Fall versäumen: einen Spaziergang durch die Weingärten zu Füßen des Mendelgebirges, eine Hoftour mit Weinverkostung in Begleitung von Hausherr Andreas Nicolussi-Leck. Schon manch einer verliebte sich spontan in den unkomplizierten Strahler, einen historischen Weißburgunder, der als Signaturewein sehr beliebt ist. Die gute Nachricht: man kann ein paar Flaschen davon und andere Spitzenweise aus dem hauseigenen Shop für zu Hause mitnehmen.
Und noch eine gute Nachricht: Seit Sommer 26 gibt es mit sechs Rittstein Homes eine kleine Handvoll von Weinreben und immergrünen Bäumen geschützter Ferienwohnungen, alle mit eigener Küchenzeile. Die Einrichtung ist so schlicht wie hochkarätig und lässt der Natur den Vortritt. Zu jeder Einheit gehören eine schöne Terrasse und ein kleiner intimer Garten. Alles nach dem Motto: Ruhe ist der neue Luxus.

Parkhotel Mondschein, Bozen
Für Reisende, die lieber in einer urbanen Gegend ihr Urlaubsquartier aufschlagen, ist das 2022 eröffnete City-Getaway die richtige Wahl. Man wohnt in einem der im Mid-Century-Look schön gemachten76 Zimmer des denkmalgeschützten Belle-Époque-Gebäudesl. Es gibt einen Park mit Pool und ein paar majestätische Palmen vor der Fassade. Wer möchte, beginnt hier den Tag mit einer Yoga-Session, frühstückt bis 11 Uhr in der ikonischen Luna Bar – mit Frühstückskarte statt Büffet. Ab 12 gibt es an gleicher Stelle kleine Snacks für zwischendurch, während man abends die Wahl hat zwischen drei Restaurants, alle unter Regie von Sternekoch Claudio Melis: der auf mediterrane Küche spezialisierten Brasserie, der Toma Tapas Bar und dem Sternelokal In Viaggio.
https://parkhotelmondschein.com
WEINGÜTER & KELLEREIEN

Kellerei Cantina Kaltern
Die moderne Architektur der Vinothek fällt sofort ins Auge: Hinter der historischen Winzergenossenschaft stehen ein ganzes Dorf und alle in der Umgebung angesiedelten Weinbauern, insgesamt mehr als 500. Hier wachsen alle für diese Gegend typischen Rebsorten. Unter den weißen: Chardonnay, Weißburgunder, Pinot Grigio und Gewürztraminer. Unter den roten: Cabernet Sauvignon, Merlot, Blauburgunder. Die Weinlese ist rund um Kaltern der Höhepunkt des Jahres. Über 1000 Parzellen müssen abgearbeitet werden. Wobei die Trauben ausnahmslos von Hand gelesen werden. Damit alle bei Kräften bleiben wird, der Tradition entsprechend, mitten im Weinberg über offenem Feuer Polenta gekocht. Dazu gibt’s Hauswurst und Gorgonzola. In der Vinothek 1900 (Goldgasse 1, ab 27. November wieder offen)) kann man im Ortskern von Kaltern seine Lieblingstropfen mit allerlei kleinen Köstlichkeiten kombinieren. Im Winecenter (Bahnhofstraße 7) kann man Wein und Südtiroler Spezialitäten kaufen.
Bahnhofstraße 12
39052 Kaltern, https://kellereikaltern.com


Kellerei Tramin
Am Ortseingang des Weindorfs Tramin präsentiert sich das weithin sichtbare Kellereigebäude modern und futuristisch. Die grüne Stahlkonstruktion symbolisiert die Verbindung von Weinberg und Kellerei, drinnen vermitteln Holz, Glas und kräftige Farben luftige Transparenz und Eleganz. Die Vinothek und der Verkostungsraum erstrecken sich wie offene Arme in die Landschaft. Der Architekt: Werner Tscholl.
Etw 300 Weinbauern bilden hier die die Genossenschaft. Schließlich ruht das ganze Fundament der 1998 gegründeten Kellerei auf ihren Winzern, deren Familien und den 260 Hektar Weinbergen, die sie bewirtschaften.
Die Weinberge der Traminer liegen auf Höhen von 250 bis 850 Metern,
Für die Weinbergarbeit gibt es strenge Vorgaben, vor allem auf eine punktgenaue Lese wird in der Kellerei Tramin Wert gelegt. „Unsere Vorgaben bilden die Grundlage für die gleichbleibend hohe Qualität unserer Weine, für ihre außergewöhnlichen Duftnoten und den fruchtbetonten Geschmack“, erklärt Kellermeister Willi Stürz. „Tagsüber weht eine warme, trockene Ora vom Gardasee über unsere Weinberge und verhindert das Aufkommen von Fäulnis“, so Stürz. Nachts sinken die Temperaturen dann auf 10 Grad und weniger. Der Mix aus besonderen Gaben der Natur und Leidenschaft der Mitbesitzer gilt als Erfolgsrezept der Kellerei Tramin, wovon auch das Aushängeschild der Kellerei profitiert: der Gewürztraminer. Immerhin ist er der erste Weißwein Italiens mit 100/100 Punkten in der strengen Beurteilung durch Robert Parker Wine Advocate.

Kellerei Kurtatsch
Die Kellerei Kurtatsch zählt mit ihrer futuristischen, von dem bekannten Architektenduo Dell’Agnolo und Kelderer kreierten Fassade aus Dolomitgestein zu den architektonischen Eycatchern entlang der Weinstraße. Steile Lagen auf Höhen von 220 bis 900 Metern, die sich hervorragend für weiße Sorten eignen, erfordern viel Arbeit, Schweiß und Einsatz, haben allerdings durchaus Vorteile. Das junge, dynamische Team leitet Andreas Kofler, der mit gerade einmal 32 Jahren der jüngste Obmann der Südtiroler Genossenschaftsgeschichte. Unter iher Obhut wirken zur Zeit 190 Familienbetrieb. „In unseren Weinbergen findet jede Rebsorte ihren optimalen Standort, ihr ideales Terroir“, erklärt er. „Und das spiegeln unsere Weine ungeschminkt wider.“ Die tiefen Lagen gehören zu den wärmsten in Südtirol und eigen sich in erster Linie für Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Merlot.


„Die Bodenbeschaffenheit zwischen Kurtatsch und Tramin ist ganz ähnlich wie im französischen Pomerol“, erklärt der Obmann. „Bei der Bearbeitung der kalkhaltigen Dolomitböden folgen wir strengsten Nachhaltigkeitsrichtlinien.“ Zum 120jährigen Jubiläum wurde 2020 die neue Vinothek eingeweiht, eins der architektonischen Meisterwerke in der Region. Ein Extra-Tipp: Der Terroir Parcours ist eine wöchentliche Führung durch die moderne Kellerei mit in der auf Bildtafeln geschilderten Geschichte des Terroirs sowie Weinverkostung.
Weinstraße 23 39040 Kurtatsch


Kellerei Kettmeir
Seit 1992 wir hier nach der Metodo Classico Schaumwein beziehungsweise Sekt produziert. Jedes Jahr im Herbst füllt man den sogenannten Grundwein in Flaschen, denen man im Frühjahr Hefe und Zucker beifügt. Man füllt ihn um und verschließt die Flaschen mit Kronkorken. Spitzenprodukte tragen Namen wie Athesis Brut, Athesis Brut Rosé, Pas Dosé oder 1919’Riserva Extra Brut.
Via delle Cantine 4
39052 Caldaro


Weingut Pfitscher, Montan
Das Weingut Pfitscher in Montan setzt sowohl im Weinanbau als auch in puncto Architektur neue Maßstäbe. 2012 als erste klimazertifizierte Kellerei Italiens ausgezeichnet, verbindet sich der Neubau auf harmonische Art mit den Weinbergen, lässt der Natur den Vortritt. Durch die bodentiefen Fenster des Verkostungsraums fällt der unverstellte Blick auf das Südtiroler Unterland.
Klaus Pfitscher, Seniorchef in dritter Generation lüftet sein Geschäftsgeheimnis: „Das Wichtigste für eine gute Zusammenarbeit ist ein gemeinsames Ziel. Unseres ist, das Glas mit Eleganz, Charakter und dem Besten aus der Natur zu füllen.“ Die Familie arbeitet eng und erfolgreich zusammen. „Vielleicht, weil wir so sind wie unsere Weine: unterschiedlich im Charakter, aber immer geradlinig und ehrlich.“


Seit 150 Jahren produziert die Familie Pfitscher klare, geradlinige Weine mit unverwechselbarem Charakter. Vor allem Blauburgunder und Sauvignon Blanc. Zu ihren Gunsten: die steilen Weinberge und das kühle Klima auf 500 bis 900 Metern Höhe. Als erstes in Italien als „KlimaHaus Wine“ qualifizierte Weingut beweist es Energieeffizienz, Nachhaltigkeit des Gebäudes, Umweltfreundlichkeit und eine ressourcenschonende Produktion.
Dolomiten Straße 17
39040 Montan

Kellerei Bozen
Harmonisch in den Hang integriert, steht das architektonische Meisterwerk und Italiens erste Klima Haus-Weinkellerei für überlieferte Weinkultur, moderne Architektur und Design. Besonders in der Dunkelheit fasziniert das moderne Gebäude: Die bräunlich-grüne Fassade erinnert an ein Rebenblatt, dessen feine Verästelung, je nach Wetterlage, zu leuchten scheint. Ein absoluter Eyecatcher ist der Produktionsablauf: Nach ihrer Ankunft werden die Trauben per Förderband aufs Dach transportiert, von wo aus Wein und Most nach dem Gesetz der Schwerkraft von einer Ebene zur anderen nach unten arbeiten. Insgesamt 350 Hektar werden von 224 Mitgliedern kultiviert. Dabei liegt die besondere Stärke der Kellerei in der Diversität: In höheren Lagen bis auf 1000 Meter gedeihen Sauvignon Blanc und Gewürztraminer, während auf mittleren Höhen Schiava dominiert. Weiter unten findet man Cabernet und Merlot Lagrein hauptsächlich im Tal.


In der 2001 gegründeten Kellerei legt man großen Wert auf Tradition und auf Nachhaltigkeit. “Unsere Böden mit viel Fingerspitzengefühl zu bewirtschaften, ist die größte Ambition unserer Weinbauern“ sagt Präsident Philipp Plattner.
Das gilt für die Böden genauso wie für die Verarbeitung der Trauben.
Auf dem Weg vom Dach bis in den Keller bewegen sich die Trauben nach dem Prinzip der Langsamkeit. “Mit Hilfe der natürlichen Schwerkraft können sie auf mühelose Art ihren Charakter entfalten“ erklärt Weinbauer Stephan Filippi. Und behält Recht – das Resultat sind Qualitätsweine der besondeen Art.
Via San Maurizio 36
39100 Bozen


Weingut Manincor
Mit 50 Hektar Rebfläche zählt das Weingut Manincor in Kaltern zu den größten in Südtirol.
Und zu den ältesten: Hier wird seit mehr als 400 Jahren Weinbau betrieben, heutzutage unter der Regie des dipolomierten Önologen Michael Graf Goess-Enzenberg, dessen Nachfolge durch seinen Sohn Kassian gesichert ist. Das Besondere: der heutige Weinkeller aus Glas und Sichtbeton wurde 2002 drei Stockwerke tief in die Erde gebaut. Der Vorteil: Das natürliche gemäßigte Klima garantiert für die schonende Verarbeitung der Trauben, die seit 2005 aus biodynamischem Anbau stammen. Das heißt u.a. Behandlung der Trauben mit Tees von Kamille, Schachtelhalm und Brennessel, Kompostierung durch Tierhaltung, beispielsweise Hühner und Schafe.
Jahr für Jahr Trauben von rund einer halbe Million Reben im Keller. Ohne Aufzüge ist die Arbeit vor Ort sehr anspruchsvoll – sie erfolgt bis heute von Hand. „Auch im kleinsten Detail das Bestmögliche zu suchen und zu tun, ist unser Weg zur höchsten Qualitätsstufe“, erklärt Graf Goëss-Enzenberg. Für mich ist Wein der sinnlichste Ausdruck landwirtschaftlicher Kultur.“
St.Josef am See 4
39052 Kaltern


Weingut Castel Sallegg, Kaltern
Das Weingut, drei historische Weinhöfe, Weingärten in bester Lage im Gemeindegebiet Kaltern, ein bezauberndes Boutiquehotel und das Schloss in Kaltern-Mitterdorf sind in der sechsten Generation im Besitz der Grafen von Kuenburg, zu deren Vorfahren u.a. Erzherzog Rainer von Österreich gehört. Nachhaltigkeit in der Bewirtschaftung des gesamten Ensembles zählt von je her zu den Prinzipien des Hauses. Heutzutage heißt das beispielsweise, dass es eine konsequente Abfalltrennung gibt und die auf dem Weingut verwendeten Flaschen ausnahmslos aus recyceltem Glas sind. Zu ihrem Inhalt: Es gibt 17 verschiedene Weine in drei Linien sowie der Sekt Rosé Brut namens Madea. Unter den Signature-Weinen, die in dem 1000 Jahre alten Schlosskeller gelagert werden, ist der beliebte Moscato Rosa, auf der Basis der aus Sizilien stammenden Rosenmuskateller-Rebe, sowie der Weissburgunder Leopoldine. In einem der drei historischen Höfe war Platz für ein romantisches Hideaway mit 15 ganz individuell, in einem Mix aus Alt und Neu dekorierten Zimmern und Suiten sowie eine Vineria.
Zwei aktuelle Packages: Weihnachtsmärkte und Advent, zwei Nächte mit Frühstück p.P. für 211 Euro; bis 15. Dezember gilt zum 175.Jubiläum das Angebot für eine Woche Zimmer mit Frühstück p.P. ab 840 Euro. https://castelsallegg.it
Alles geniessen

Wirtshaus Löwengrube, Bozen
In der originalgetreuen, mit opulenten Fresken verzierten gotischen Stube werden Südtiroler und italienische Spezialitäten auf zeitgemäße Art umgesetzt. Man bestellt à-la-Carte so Gerichte wie Zweierlei vom heimischen Kalbskopf mit Zwiebel-Senf-Dressing, Wildkräutern, grünen Bohnen und Merrettich. Oder lernt mehr über Thomas Tutzers Küche in einem sechsgängigen Degustationsmenü (96 Euro).
Zollstange 3, https://loewengrube.it
Gastrobar mar.iel, Girlan
Daniel Giuliani und Martina Stuefer, die man bis vor Kurzem als Gastgeber des Restaurants Panholzer in Kaltern kannte, schlagen in Girlan ein neues kulinarisches Kapitel auf. Ab 3. Dezember sind sie Gastgeber in der ehemaligen Girlaner Bürgerstube. Die Philosophie: Fine-Dining trifft auf lässige Bar-Kultur. Wobei Martinas Know-How als ergahrene Sommelière wieder voll zum Tragen kommt. Man darf gespannt sein!
Marktstr. 15 https://wearemariel.it
Infos

Allgemeine Infos https://suedtirol.info
Mehr über die Südtiroler Weinstraße inklusive der geführten Wine & Bike-Touren https://suedtiroler-weinstrasse.it



